(Bremen, den 11.3.10) Mit zartem "Mäh" machten zwei süße Lämmer gestern Morgen im NABU-Schullandheim Dreptefarm auf sich aufmerksam. Die durchgehend "schwarzen Schafe" sind Nachwuchs der Rauhwolligen Pommerschen Landschafe, die das Heim hält. Die einst in Norddeutschland weit verbreitete Rasse gilt als stark gefährdet. Nur noch rund 4.000 Tiere sind registriert.
Die "Rauhwoller" (Rauhwollige Pommersche Landschafe) sind eine uralte Schafrasse. Ihr Vlies ist identisch mit 3.600 Jahre alten Wollfunden. In ihrer Heimat an der Ostsseküste müssen sie auch Regen und Sturm trotzen können. Diese witterungsfeste Wolle ist jedoch nicht so fein, wie die moderner Züchtungen. Auch die Fleischmasse ist bei den Rauhwollern nicht sehr ausgeprägt, dafür überzeugt es mit seinem feinen, wildbretartigen Aroma.