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- Elvis lebt! Und er ist Vater!
- weitere Geburten in den nächsten Tagen
- seltene alte Haustierrasse
(Wulsbüttel, den 17/03/09) Die erste von drei Thüringer Waldziegendamen hat im NABU-Schullandheim Dreptefarm in Wulsbüttel ein munteres Zicklein zur Welt gebracht. In den nächsten Tagen werden weitere Geburten der bedrohten alten Haustierrasse erwartet. Nur noch wenige hundert dieser Ziegen werden professionell gezüchtet, unklar ist der Bestand von Tieren bei Liebhaber-Haltern.
Seit zwei Jahren hält die Dreptefarm auch einen eigenen Ziegenbock bei
ihrer Herde - „Elvis“ wegen seiner prägnanten Haartolle. „Wir hatten
zunächst wegen des sprichwörtlichen Geruchs Bedenken, aber die Kinder
lieben den zutraulichen Kerl“, erklärt Heimvorsitzender Sönke Hofmann.
Zur Paarungszeit im Herbst müffelt Elvis besonders stark und strullt
sich dann sogar sein eigenes „Parfum“ in den Bart. Die Ziegendamen
scheint's zu betören, wie der Nachwuchs beweist.
„Wir gehen zwar davon aus, dass auch die anderen beiden Mädels trächtig
sind, aber das kann man bei Ziegen kaum voraussagen“, weiß Hofmann und
erinnert sich schmunzelnd, „bei Elvis Mutter diagnostizierte ein Bremer
Tierarzt, sie wäre nicht tragend - am nächsten Tag hatte sie
Drillinge.“ Neben den Thüringer Waldziegen haben schon neun Rauhwollige
Pommersche Landschafe und ein Diepholzer Gänseküken in diesem Jahr das
Licht der Dreptefarm-Welt erblickt.
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