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21,7 Megawatt-Stunden Sonnenstrom |
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Photovoltaik- anlage am Netz
- großzügige Förderung durch swb
Strom proNatur
- Energiebilanz mit Korken verbessert
- 19 Tonnen
CO2-Ersparnis im Jahr
- immer noch zuviel Stromverbrauch
- "Nächstes
Jahr werden wir Netto- Energieerzeuger"
(Wulsbüttel/Bremen, den 7.5.10) Mit fast 200 Quadratmetern Modulfläche
hat das NABU-Schullandheim Dreptefarm in Wulsbüttel einen großen Schritt
ins solare Zeitalter gewagt. Alle geeigneten Dachflächen des 50jährigen
Gebäudes sind nun mit blauschillernden Paneelen bestückt. Im
Jahresschnitt erzeugt die Photovoltaik-Anlage rund 80 Prozent des im
Heim verbrauchten Stroms. Möglich wurde die Investition durch eine
Förderung aus dem Fördertopf von swb Strom proNatur.
"Ein lang gehegter Traum geht zu unserem 50. Jubiläum endlich in Erfüllung", strahlt Heimvorsitzender Sönke Hofmann, "das ist die perfekte Ergänzung zu unseren 30 Quadratmetern Solarkollektoren für das Warmwasser." Seit Jahren verbessern die Aktiven der Dreptefarm die magere Energiebilanz des Nachkriegsbaus: Dächer und Wände werden mit geschredderten Flaschenkorken isoliert, die Wärme der Abluft zurückgewonnen und in zwei neuen Kaminen Holz als nachwachsender Rohstoff genutzt."Solche Anlagen entsprechen genau dem Sinn der Förderung durch proNatur", freut sich Iris Klauck von swb, "jeder proNatur-Kunde hat mit dem Wechsel zu swb Strom proNatur einen kleinen Anteil an solchen Projekten." So werde die Erzeugung regenerativer Energie gefördert, denn viele gemeinnützige Vereine wie das Schullandheim Dreptefarm würden ohne Unterstützung keine Solaranlagen bauen können. Mit rund 21.000 € hat der Fördertopf von proNatur fast ein Vietel der Gesamtinvestition übernommen.
"Die 196,60 Quadratmeter Modulfläche bringen 27,7 Kilowatt Spitzenleistung und damit 21.738 Kilowattstunden Jahresertrag. Das spart 19.175 Kilogramm Kohlendioxid im Jahr", zählt Lars Kollasch, verantwortlicher Ingenieur von SOLidee, auf. Übers Jahr gerechnet, erzeuge die Anlage gut 80 Prozent der fast 26.000 Kilowattstunden, die das Heim verbraucht.
Der hohe Stromverbrauch ist dem Heimvorsitzenden Hofmann ein Dorn im Auge: "Wir kochen mittlerweile mit Gas statt mit Strom, aber wir haben auch eine 80-Einwohner-Kläranlage und einen großen Elektrobackofen." Auch die vielen Leuchten schlucken in ihrer Summe einige Kilowatt "Vor allem wenn sie in leeren Kinderzimmern unnütz brennen", beschreibt Hofmann eine verbreitete Unart.
Mit Bewegungsmeldern, Energiesparlampen und Stromsparaktionen will die Dreptefarm bis Ende nächsten Jahres zum Nettostromerzeuger werden. "Dafür brauchen wir weitere Spenden für Investitionen in sparsame Technik und viele freiwillige Helfer", bittet der ehrenamtliche Vorsitzende des Heims um Hilfe. Wer dem Heim eine Spende zukommen lassen oder mitarbeiten möchte, kann sich unter 04 21 / 3 39 87 72 oder www.Dreptefarm.de informieren.
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